Platz schaffen mit

klugen Ideen.

Die frühere Unterbringung des Zollamtes Waldshut an der Rheinbrücke Waldshut (D) – Koblenz (CH) war mit erheblichen funktionalen Mängeln behaftet, die vor allem aus den sehr beengten Platzverhältnissen resultierten. Dieser Umstand führte zeitweise zu Verkehrsverhältnissen, die entsprechende Gefahren sowie eine schwierige Abfertigung des Personen- und Warenverkehrs mit langen Wartezeiten mit sich brachten. Da keine Flächenreserven und Erweiterungsmöglichkeiten am bestehenden Zollamt vorhanden waren, wurde die neue Zollanlage zur Abfertigung des Warenverkehrs auf dem ehemaligen Lonza-Areal – Gewerbepark Hochrhein – in ca. 1,8 km Entfernung neu errichtet.

Welche Arbeiten wurden durchgeführt?

Entwässerungssystem erneuert

Optimierte Erschließungsplanung

Erweiterung der LKW- und PKW-Stellplätze

Verringerung des Spitzenabflusses

Stellplatz für beschädigte LKWs mit unterirdischem Auffangbecken

Die ganze Geschichte

Neben der Tillig Ingenieure GmbH wurden noch weitere namhafte Ingenieurbüros zu Auftragsgesprächen eingeladen. Unser Büro konnte sich im Hinblick auf die gestellte Aufgabe und der Gewähr für eine sachgerechte und qualitativ hochstehende Leistung gegenüber den Mitbewerbern durchsetzen und erhielt den Auftrag für die Planung der Verkehrsanlagen einschließlich der Entwässerungskonzeption.

 

Der gemeinsame Zollhof bietet nun Platz für 26 LKW, 8 Transporter und 94 PKW-Stellplätze. Die Zollanlage mit Warenabfertigung, LKW-Beschau und Speditionsgebäude wurde vollständig umzäunt. Lediglich die freizugänglichen PKW-Stellplätze befinden sich außerhalb der Zollanlage.

 

Die Gesamtfläche wird im modifizierten Trennsystem entwässert. Das Schmutzwasser aus den Gebäudetrakten wird direkt dem Schmutzwasserkanal zugeleitet. Das Niederschlagswasser der Dachflächen von den Gebäuden der Zollabfertigung, der LKW-Beschau, der Spedition und der PKW-Stellplätze wird über die belebte Bodenschicht in dezentral angeordneten Geländemulden versickert.

 

Das Oberflächenwasser der befestigten Flächen innerhalb des Zollhofes wird einem Kanalstauraum zugeführt und gedrosselt in ein nachgeschaltetes Regenklärbecken abgeleitet.

 

Durch die optimierte Erschließungsplanung kann nun das Wasser auf ca. 50 % der befestigten Oberflächen der Anlage einer gezielten Versickerung zugeführt werden. Der Spitzenabfluss aus der Gesamtfläche von ca. 17.000 m² konnte auf maximal 100 l/s begrenzt werden.

 

Zusätzlich wurde ein Stellplatz für einen havarierten Lastzug mit unterirdischem Auffangbehälter erstellt.

 

Ergänzend zu den bereits realisierten Verkehrslenkungs- und Abrufsystemen soll der Verkehrsfluss durch die Erweiterung einer dritten Spur zwischen dem Zollhof und dem früheren Zollamt Waldshut an der Rheinbrücke optimiert werden.

Ihr Ansprechpartner

Sie haben Fragen zu diesem Projekt oder ein ähnliches Vorhaben? Kontaktieren Sie gerne unseren Ansprechpartner für diese Referenz.

 

Ralf Mülhaupt
Geschäftsführer / Inhaber

Telefon +49 7751 8307-0
referenzen@tillig-ingenieure.de